Berechnen Sie Ihren Entbindungstermin (ET), die aktuelle Schwangerschaftswoche (SSW), Fruchtvergleich und alle Mutterpass-Vorsorgetermine präzise mit 5 Methoden
Berechnungsmethode auswählen:
Der erste Tag der Blutung Ihres letzten Menstruationszyklus.
Der medizinische Standard liegt bei 28 Tagen (normale Schwankung 20 bis 45 Tage; automatische Zykluskorrektur).
Entspricht dem Tag des Eisprungs oder der Befruchtung im fruchtbaren Fenster.
Die Scheitel-Steiß-Länge (SSL) im 1. Trimester liefert die zuverlässigste Datiertung.
Bei künstlicher Befruchtung ist das Entwicklungsalter des Embryos exakt dokumentiert.
Berechnen Sie Empfängniszeitpunkt und die Meilensteine Ihres Mutterpasses rückwärts.
Einnistung der Blastozyste in der Gebärmutterschleimhaut
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Erster Herzschlag im Ultraschall
Erste Kindsbewegungen und Herzaktion sichtbar
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1. Basis-Ultraschall & Nackenfaltenmessung
Erste große Vorsorgeuntersuchung im Mutterpass (9.–12. SSW)
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Beginn des 2. Trimesters
Die Übelkeit lässt nach; Wohlfühltrimester beginnt
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2. Basis-Ultraschall (Feinultraschall)
Organ-Screening in der 20. SSW und Geschlechtsbestimmung
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Überlebensgrenze erreicht
24. SSW: Hohe Überlebenschancen bei Frühgeburt
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Glukosetoleranztest (oGTT)
Screening auf Schwangerschaftsdiabetes (24.–28. SSW)
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Beginn des 3. Trimesters & Mutterschutz
Endspurt; Mutterschutz beginnt 6 Wochen vor ET
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B-Streptokokken-Abstrich
Vorsorgeabstrich vor der Geburt (35.–37. SSW)
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Frühgeborenenzeit beendet (37. SSW)
Reifes Neugeborenes; Lungenreife abgeschlossen
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Voll ausgetragen / Entbindungstermin (40. SSW)
Der berechnete Stichtag nach Naegele-Regel
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Ein neuer Lebensabschnitt: Verlässliche Begleitung von der Einnistung bis zur Geburt.
Mutterschafts-Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)
In Deutschland regeln die Mutterschafts-Richtlinien des G-BA die Datiertung und Vorsorge. Bei Unregelmäßigkeiten im Zyklus oder einer Abweichung von mehr als 7 Tagen zwischen Naegele-Termin und der Scheitel-Steiß-Länge (SSL) im ersten Trimester korrigiert der Facharzt den Entbindungstermin im Mutterpass.
Die erweiterte Naegele-Regel mit Zykluskorrektur
Die klassische Naegele-Regel geht von einem 28-tägigen Monatszyklus aus:
ET = Erster Tag der letzten Periode + 7 Tage − 3 Monate + 1 Jahr
Da die zweite Zyklushälfte (Lutealphase) bei fast allen Frauen konstant 14 Tage vor der nächsten Regelblutung liegt, verschiebt sich der Eisprung bei längeren oder kürzeren Zyklen. Unsere Berechnung wendet daher die erweiterte klinische Naegele-Formel an:
Korrigierter ET = Erster Tag der Periode + 280 Tage + (Zykluslänge − 28 Tage)
Gesetzliche Rechte und Schutzfristen in Deutschland
Sobald die Schwangerschaft ärztlich bestätigt wurde, greifen wichtige gesetzliche Regelungen:
Der deutsche Mutterpass: Enthält alle Befunde der 3 Basis-Ultraschalluntersuchungen (9.–12., 19.–22. und 29.–32. SSW) sowie Laborwerte.
Gesetzlicher Mutterschutz: Die Schutzfrist beginnt 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet 8 Wochen nach der Entbindung (bei Früh- oder Mehrlingsgeburten 12 Wochen). In dieser Zeit besteht ein absolutes Beschäftigungsverbot bei vollem Lohnausgleich über das Mutterschaftsgeld.
Elterngeld und Elternzeit: Bis zu 14 Monate Basiselterngeld (oder ElterngeldPlus) zur Absicherung des Familieneinkommens nach der Geburt.
Die 3 großen Basis-Ultraschalluntersuchungen und Meilensteine im deutschen Mutterpass.
Reifgeborenes Baby: Die reguläre Entbindung zwischen der 37. und 42. SSW.
Frequently Asked Questions
Der offizielle Entbindungstermin (ET) liegt exakt bei 40 vollendeten Wochen (280 Tage ab Beginn der letzten Periode). Ab der vollendeten 37. SSW gilt ein Neugeborenes jedoch bereits als reif („termingerecht“) und nicht mehr als Frühchen.
Laut den deutschen Mutterschafts-Richtlinien ist die Scheitel-Steiß-Länge (SSL) im ersten Trimester maßgeblich. Liegt die Differenz bei mehr als 7 Tagen, korrigiert die Frauenärztin den Termin im Mutterpass offiziell nach den Ultraschalldaten.
Bei einem langen Zyklus von beispielsweise 35 Tagen fand der Eisprung etwa 7 Tage später statt als bei einem 28-Tage-Zyklus. Entsprechend verschiebt sich der tatsächliche Geburtstermin um 7 Tage nach hinten.
Bei einem Transfer einer 5 Tage alten Blastozyste zählt der Tag des Transfers als Schwangerschaftswoche 2 + 5 Tage. Bis zum Entbindungstermin werden exakt 261 Tage addiert.
Die gesetzliche Schutzfrist beginnt genau 6 Wochen vor dem im Mutterpass ärztlich bescheinigten Entbindungstermin. Sie endet regulär 8 Wochen nach der Geburt.
Nur rund 4 bis 5 Prozent aller Neugeborenen werden punktgenau am errechneten ET geboren. Etwa 85 Prozent kommen in einem Zeitfenster von zwei Wochen vor bis zwei Wochen nach dem Stichtag zur Welt.
Medical Disclaimer
This pregnancy due date calculator is provided for informational and educational planning purposes only. It is not a substitute for professional clinical diagnosis or prenatal care. Always consult your obstetrician-gynecologist (OB/GYN), midwife, or licensed maternal healthcare provider for personalized medical evaluation.